History
Durch eine glückliche Familienzusammenführung (ihre Frauen
sind Zwillingsschwestern) begegneten sich Frank Schut
und Kees Cuypers auf ersten gemeinsamen Familienfeiern,
schnell entdeckten sie Gemeinsamkeiten: erstens lieben sie heiß
und innig ihre Frauen, zweitens die Musik, im speziellen den Blues,
und drittens
spielen sie beide Gitarre. So trafen sich die beiden Januar 2005,
um bei Kees im Heimstudio locker einige Songs einzuspielen. Nach
den ersten Takten wurde ihnen sofort klar, welche Magie sich bei
ihrem intensiven Zusammenspiel
entfaltet, die markante und versierte Stimme von Frank und der einfühlsame
Gesang von Kees machten die Eigenkompositionen und Interpretationen
von legendären Stücken von ebenso legendären Songwritern
zu einem wahren Hörgenuss und wurde schnell ein Geheimtipp
der lokalen Szene. Aufgrund ihrer „Verschwägerung“
fanden sie schnell den entsprechenden Namen für das Duo: „The
Shvaeger“. Bald darauf wurden begeisternde und gefeierte
Konzerte in kleinen Clubs und als Vorprogramm bekannter Bands absolviert.
Ihre Stilpalette erweiterte sich, da beide unterschiedliche Einflüsse
aus ihren langjährigen musikalischen Erfahrungen in dieses
Projekt mit einfließen ließen, Frank brachte seine folkigen
und jazzigen Vorlieben, Kees die funkigen Rhythmen und seine finnischen
Inspirationen (Tango und Balladen) mit in dieses als nicht nur reines
Bluesprojekt anzusehendes Duo. So entstanden im Laufe der Zeit wahre
Perlen, die die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums auf diese
unverwechselbare, höchst musikalische Symbiose auf sich zog.
Um die Qualität der Songs zu steigern und viele Stücke
nach einer fundierten Bass- und Schlagzeugunterstützung „schrien“,
machten sich die beiden auf die Suche nach einer geeigneten Rhythmusgruppe.
Frank besann sich auf seinen alten Bandkollegen
Bert Thompson (USA), einem renommierten Kontrabassisten
aus der Jazzszene, Kees lud seinen Mitstreiter von „moon
fx“, den begnadeten Schlagzeuger Stefan Janßen,
ein. Nachdem man zusammen im März 2006 in zweieinhalb Stunden
ihr grandioses Erstlingswerk mit dem sinnigen Titel „Two And
A Half Hours“ einspielte, war den Vieren sofort klar, es groovt
und swingt ungemein und eine weitere Zusammenarbeit würde künftig
allen sehr viel Spaß machen: die Band war geboren! Mit der
Einsicht, dass sowieso die Menschheit irgendwie „verschwägert“
ist, einigten sich alle auf die finnische Übersetzung von „Schwager“,
so bekam das Projekt den Namen „LANKO“.
Proben
gehört nicht zur Lieblingsbeschäftigung der Band, wegen
der Professionalität der einzelnen Mitglieder werden via E-Mail/Mp3
die Grundlagen für neue Stücke ausgetauscht (ausgetüftelt
von Kees und Frank beim Sonntagnachmittagskaffee) und beim Soundcheck
vor Konzerten angespielt. So entsteht ein spontanes und spannendes
Zusammenspiel, man läuft niemals Gefahr, dass Stücke durch
überstrapaziertes Proben abgenudelt und dahingeplätschert
werden, dies sorgt für ein stets frisches Musizieren, die dabei
entstehende Spielfreude wirkt äußerst ansteckend, der
Funke springt unmittelbar auf das Publikum über.
Deshalb ist jedes Konzert von „LANKO“
ein einzigartiges Erlebnis, in ihrer virtuosen Vielseitigkeit niemals
langweilig und für jede Zuhörerin und jedem Zuhörer
ein Hörgenuss pur, gepaart mit der unübersehbaren Lust
am gemeinsamen Musizieren.
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